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	<title>johanneslerch.at &#187; Uncategorized</title>
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		<title>Wehrpflicht</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 17:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ppp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[A nation that makes a great distinction between its scholars and its warriors will have its laws made by cowards and its wars fought by fools.
 &#8211; Thucydides
Wehrpflichtgengner Argumentieren neben der alles diktierenden Kostenfrage vor allem mit Schlagwörtern wie Effizienz, Professionalität, &#8216;Zeitgemässheit&#8217;. Die Argumentation greift aber ziemlich kurz, da viele Fragen, etwa nach der gesellschaftlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>A nation that makes a great distinction between its scholars and its warriors will have its laws made by cowards and its wars fought by fools.</p></blockquote>
<p> &#8211; Thucydides</p>
<p>Wehrpflichtgengner Argumentieren neben der alles diktierenden Kostenfrage vor allem mit Schlagwörtern wie Effizienz, Professionalität, &#8216;Zeitgemässheit&#8217;. Die Argumentation greift aber ziemlich kurz, da viele Fragen, etwa nach der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit und die Bedeutung für die innere Sicherheit ausgespart bleiben.<br />
Zusätzlich hat das Heer neben seinen offiziellen Aufgaben auch einen sozialen Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. Wärend man sich Schule, Beruf und Freundeskreis mehr oder weniger aussuchen kann bzw. diese aus dem sozialen Hintergrund gegeben sind, müssen zum Heer alle die dazu fähig sind. Diese nunmehr 6 Monate sind daher einer der seltenen Zeiten im Leben wo viele wirklich intensiven Kontakt und gemeinsame, teilweise prägende Erfahrungen mit Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten haben. Idealerweise sollte das Heer auch so was wie weine Charakterschule sein, das hier oft Versäumnisse auftretten soll nicht verleugnet werden. Auch, das Grundwehrdiener oft gefüht oder real unnütze und langweilige Arbeiten durchzuführen haben, und ein großteil der Zeit beim Bundesheer oft als vergeudetet angesehen wird. Aber genau hier, und nicht bei einer Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht, sollte angesetzt werden.<br />
Denn ein Berufsheer hat im Vergleich zu einer Volksarmee für eine Gesellschaft schwerwiegende Auswirkungen, welche in der aktuellen Debatte nichtmal ansatzweise diskutiert werden. Ein aktuelles Beispiel dazu ist Ägypten, wo das Militär vor allem durch Zurückhaltung aufgefallen ist. Ägyptens Heer besteht vor allem aus jungen Grundwehrdienern, die nicht sehr viel von den Leuten auf der Straße trennt. Ein professioneller Aparat, wie ihn die Ägyptische Polizei darstellt verhält sich in so einer Situation jedoch erwiessenermaßen gänzlich anders.<br />
Eine professionelle Armee kann wie eine professionelle Polizeitruppe nie so einen Querschnitt durch die Bevölkerung bilden wie eine Volksarmee. Zu befürchten ist das die meisten freiwilligen schon mit einer gewissen Grundeinstellung den Dienst antreten, und diese Einstellung in den Jahren der Kasernierung noch bestärkt wird. Die Gesellschaft ist da weit weg.<br />
Darum ist ein Berufsheer vermutlich auch effizienter. Die Frage ist, wollen wir diese Effizienz? Effizienz im militärischen bedeutet nach innen und aussen Fähig sein Kriege zu führen. Das erfüllt ein Berufsheer sicher besser. Sicher fällt es einer Freiwilligen Armee leichter in Gefechte zu gehen, als mit Menschen die gezwungen werden. Wieso war die Widerstandsbewegung gegen den Vietnamkrieg so viel intensiver als jene gegen den Irakkrieg, und am Ende erfolgreich? Weil es damals noch die Wehrpflicht in den USA gab, und die jungen Wehrpflichtigen Amerikaner einfach versuchten ihre Haut zu retten. Und genau das ist der historische Irrtum der Anti-Wehrpflichts Bewegung: Wenn gesellschaftliche Verantwortung abgewälzt wird weil niemand den Arsch hinhalten und sich die Hände schmutzig machen will, dann schwindet damit auch die Möglichkeit der gesellschaftlichen Einflussname. Ein Heer wird es so oder so geben. Fragt sich nur ob es ein Heer aus dem Volk sein wird, oder eine hochtrainierte und bewaffnete &#8216;Parallelgesellschaft&#8217;.</p>
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		<title>Föderalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ppp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[während sich fpö und krone zeitung auf die eu einschiessen, scheint für die grünen und den standard der lieblingsfeind &#8216;der föderalismus&#8217; zu sein. die propaganda die derzeit dazu täglich im standard geschalten wird ist inhaltlich nicht unbedingt fundierter und teilweise rhetorisch sogar auf der selben ebene wie jene von krone und f.
wieso das ganze? fehlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>während sich fpö und krone zeitung auf die eu einschiessen, scheint für die grünen und den standard der lieblingsfeind &#8216;der föderalismus&#8217; zu sein. die propaganda die derzeit dazu täglich im standard geschalten wird ist inhaltlich nicht unbedingt fundierter und teilweise rhetorisch sogar auf der selben ebene wie jene von krone und f.<br />
wieso das ganze? fehlen den grünen in den ländern die wähler und dem standard die leser, weswegen diese einfach wegrationalisiert werden sollen?<br />
sind 3 oder 4 verwaltungsebenen wirklich zu viel oder liegt das problem eher darin das die landesebene immernoch fest in schwarz-roter hand ist, und sich die grünen hier noch schwerer tun sich durchzusetzen?<br />
jedenfalls darf man auch bei sogenannten qualitätsmedien kritisch hinterfragen was der tiefere sinn einer solchen unverhohlenen meinungsmache ist.</p>
<p>ps: zwecks bürgernähe wärs meines erachtens gscheiter österreich abzuschaffen und die bundesländer zu behalten. dann müssten sich die wiener auch nichtmehr so mit den bauern rumärgern und vice-versa.</p>
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		<title>Money</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 20:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ppp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[the monopoly on money is still one of the major tools of state/capitalistic governance. more then anything else it forces us to interact with the issuers of that money under the terms this issuers define. even though we developed ways to merely survive without (much) money (squats for living, collective kitchens and dumbstered food), everything [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>the monopoly on money is still one of the major tools of state/capitalistic governance. more then anything else it forces us to interact with the issuers of that money under the terms this issuers define. even though we developed ways to merely survive without (much) money (squats for living, collective kitchens and dumbstered food), everything beyond that still costs, and is payed in official money. be it transportation (there is no means of transportation that does not include payment besides walking and cycling), cultural happenings, connection to internet or simply booze. so it is easy for the state/capitalistic system to keep us in the process of producing and consuming in a way that is governed and controlled by them. through using their money we give away the possibility to define what is work, and how much this work is worth. even though there is a huge sector of work being done without any money, be it for public, semi-public or private spaces, where the only form of payment is respect, gratefulness and self-contentment in the best case. and even though that are huge motivations to do stuff, you still can not buy a beer with it.<br />
to make this reality obsolete we have to built a system that will work better then the current one, only than more and more people will switch and the power of the state/capitalism will eventually fade away.<br />
what we have to think about is how such a system can work, if we can do everything on a free basis, or we need to develop our own kind of payment methods? how we make that system as beneficiary as possible for people and businesses to adopt, and how we can defend this system against state/capitalistic attacks and infiltrations.</p>
<p>Some homework to do, more pointers very welcome:<br />
<a href="http://www.altruists.org/ideas/economics/altruistic/">http://en.wikipedia.org/wiki/Alternative_currency</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Freigeld">http://en.wikipedia.org/wiki/Freigeld</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeld">http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeld</a> (in German)<br />
<a href="http://www.newciv.org/ncn/moneyteam.html">http://www.newciv.org/ncn/moneyteam.html</a><br />
<a href="http://www.unpac.ca/economy/altmoney.html">http://www.unpac.ca/economy/altmoney.html</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Money-free_economy">http://en.wikipedia.org/wiki/Money-free_economy</a><br />
<a href="http://www.altruists.org/ideas/economics/altruistic/">http://www.altruists.org/ideas/economics/altruistic/</a></p>
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		<title>Arbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ppp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa geht die Arbeit aus. Wir haben einen Lebensstatus erreicht, der es immer öfter schwerfallen lässt sich vorzustellen was noch fehlen könnte. Vielmehr werden die meisten Bedürfnisse überbefriedigt. Daher stellt sich zu recht die Frage: Was gibt es noch zu tun? Was muss noch produziert werden? Alles was zum Leben notwendig ist, ist im Übermaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa geht die Arbeit aus. Wir haben einen Lebensstatus erreicht, der es immer öfter schwerfallen lässt sich vorzustellen was noch fehlen könnte. Vielmehr werden die meisten Bedürfnisse überbefriedigt. Daher stellt sich zu recht die Frage: Was gibt es noch zu tun? Was muss noch produziert werden? Alles was zum Leben notwendig ist, ist im Übermaß vorhanden, und vom nicht notwendigen noch viel mehr.</p>
<p>Die klassische Lohnarbeit jedenfalls, die 40 Stunden Woche, ist ein Modell von gestern. Ein Modell für eine Zeit des Aufbaus, wo Arbeit im Überfluss vorhanden, und Arbeitskraft ein Mangel ist. Das Gegenteil ist jedoch Heute der Fall.<br />
Politiker und Gewerkschafter der alten Generation führen noch einen verzweifelten Kampf gegen die neue Wirklichkeit. Firmen die Produkte erzeugen, welche wohl am Ende ihrer Geschichte stehen (Automobilindustrie) werden noch künstlich am Leben erhalten, um Arbeitsplätze zu sichern. Menschen werden in staatlichen Beschäftigungstherapien geparkt (AMS, Beamtentum), weil davon ausgegangen wird, das die Leute nicht dazu fähig sind selbst etwas produktives mit ihrer Zeit anzufangen.</p>
<h3>Wer nicht arbeitet &#8230;</h3>
<p>Arbeitslosigkeit wird immernoch als Stigma gesehen. Dabei ist (Lohn-)arbeiteslosigkeit, doch die höchste zivilisatorische Errungenschaft. Je primitiver die Gesellschaft, desto mehr Personen müssen in den Arbeitsprozess eingegliedert werden um die Grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen. Je reicher und fortschrittlicher eine Gesellschaft, desto mehr Arbeitslose kann sie sich leisten. Je mehr man es schafft sich von der &#8216;niederen&#8217; Arbeit zu befreien, desto mehr ist es möglich das Leben &#8216;höheren&#8217; Tätigkeiten zu widmen. Das kann man schon bei <a href="http://www.otium-bremen.de/js/index.htm?/autoren/a-aristoteles.htm">Aristoteles</a> nachlesen.</p>
<h3>Was gibt es noch zu tun?</h3>
<p>Anstelle uns in mehr oder weniger sinnlosen Tätigkeiten aufzuhalten, gäbe es doch weitaus sinnvollere und interessantere Tätigkeiten. Leider setzen die westeuropäischen Länder gerade in diesen Zeiten völlig falsche Signale. Forschung, die Künste, all jenes was als alternative zur klassischen Arbeit stehen könnte wird systematisch rationalisiert und auf einen Arbeitsmarkt hingetrimmt der garnichtmehr existiert. Wenn man Bildung auf Ausbildung reduziert, wird das den Partizipienten vielleicht einen Startvorteil im Rennen um die letzten verbleibenden &#8216;echten&#8217; Jobs geben, aber einer zukunftsträchtigen Lebensgestaltungsmöglichkeit eher konträr entgegenwirken.</p>
<p>Was kann aus einem &#8216;arbeitslosen&#8217; Europa werden? Es gibt Betätigungsfelder in denen die Arbeit wohl nie ausgehen wird. Und das sind all jene in denen es nicht um die Verarbeitung von realen Resourcen (diese sind nämlich beschränkt) und die Befriedigung von natürlichen (diese sind ebenso beschränkt) und künstlichen (diese lassen sich zwar scheinbar endlos erweitern, sind aber im Endeffekt wertlos) Bedürfnissen geht. Forschung und Wissensschaft, Kunst, gesellschaftliche Entwicklung. Überall hier könnten wir weit größere Fortschritte machen, wenn wir ihnen die Wertschätzung entgegenbringen welche sie verdienen. Und zwar ist was gewöhnlich als Arbeit angesehen wird, dazu da die Vorraussetzungen für Geistige und Gesellschaftliche Weiterentwicklung zu schaffen und zu erhalten, und nicht, wie dezeit weitgehend praktiziert, umgekehrt.</p>
<h3>Was steht also der schönen neuen Welt der Muße entgegen?</h3>
<p>Politiker und Gewerkschafter aus der &#8216;Goldenen Generation&#8217; halten noch an ihren alten Denkschemata fest. Das Die Welt sich heute schneller ändert als sich die Generationen in die Chefetagen vorarbeiten können, ist die Grundlage jedes Generationenkonflikts.<br />
Einfach die Chefs auszutauschen wird kurzfristig zwar eine Erleichterung bringen, führt aber in ein paar Jahren in das selbe Dilemma. Vielmehr besteht die Herausforderung darin neue Werkzeuge zu finden, welche antworten liefern können, zu welchen die alten (Nationalstaaten, politische Parteien, Gewerkschaften, multinationale Konzerne, etc.) nichtmehr fähig sind.</p>
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		<title>Arts</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 13:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ppp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stepping into an art fair today is like you go to McDonalds: It doesn&#8217;t matter where you are, all tastes the same. Only prices differ. There is a total lack of reference to the place you are, and a surprising lack of orignal ideas. To the contrary, you can see the same stuff everywhere repeated [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stepping into an art fair today is like you go to McDonalds: It doesn&#8217;t matter where you are, all tastes the same. Only prices differ. There is a total lack of reference to the place you are, and a surprising lack of orignal ideas. To the contrary, you can see the same stuff everywhere repeated over and over again. Even the people trying to sell the stuff are looking the same.</p>
<p>In the interconnected world we live identity seem to be created by subculture, not by the place where you live. It&#8217;s now much easier to connect with people that think alike, spread over the world, then to dispute with your neighbors who think contrarily to you. As the geographic segmentation gets weaker through fast and cheap transport and telecommunications, the ideological segmentation seams to get stronger.</p>
<p>What&#8217;s lost is the originality and peculiarity of places, and the exchange of ideas between different types of people. And that&#8217;s why arts get more boring all the time.</p>
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